• Kenneth Pitzer

Bäume pflanzen für den Klimaschutz

Aktualisiert: März 5

Der Regenwald im Amazonas brennt und immer mehr Menschen richten Ihre Aufmerksamkeit darauf: Soziale Netzwerke und öffentliche Medien werden mit Bildern und Beiträgen geflutet, um auf eine Katastrophe aufmerksam zu machen, die schwerwiegende Folgen für uns alle haben kann.


Doch nur auf die Ereignisse aufmerksam zum machen reicht nicht. Was muss sich ändern und wie können wir uns aktiv für den Klimaschutz einsetzen?



"Die Lunge unseres Planeten" - eine passende Bezeichnung für die größte der drei Regenwaldregionen der Erde. Überlebenswichtig für uns Menschen und doch werden seit jeher immer größere Teile davon gerodet und unwiederbringlich zerstört. Bis heute hat sich nichts daran geändert, obwohl jeder einzelne von uns weiß, dass der Erhalt dieser Wälder, gleichzeitig den Erhalt unser aller Leben bedeutet.


Die aktuellen Ereignisse zeigen deutlich, wie wichtig es ist diese Wälder zu schützen. Denn die Trockenheit der Wälder begünstigt die Brände nur, doch überwiegend entstehen diese durch absichtliche Brandstiftung der dortigen Bauern. Der Wald steht Ihnen und Ihren Rindern im Weg, deshalb muss Platz geschafft werden. Auf kosten des Amazonas-Regenwaldes.



Mehr als 70.000 Feuer wurden dieses Jahr im Amazonasgebiet aufgezeichnet - davon knapp 10.000 allein in den letzten Wochen. Doch was können wir aus der Ferne tun?


Die brasilianische Viehzucht und der Sojaanbau sind Hauptgrund für den Rückgang des Regenwaldes im Amazonas. Mehr als 40 % der Rindfleisch-Importe der EU stammten 2018 aus Brasilien (Quelle: NGO Amazonwatch). Hinzu kommt, dass deutsche Großbanken, wie beispielsweise die Commerzbank, die Deutsche Bank oder die ING.Group, sich mit Millionenbeträgen an eben dieser Industrie beteiligen. Als alternative empfiehlt es sich, in nachhaltige Projekte zu investieren, bei denen man sich keine Sorgen darüber machen muss, dass dadurch die Regenwaldabholzung, Waffen- oder Atomgeschäfte finanziert werden. Doch auch der Import von Soja trägt maßgeblich zur Abholzung des Regenwaldes bei. Soja landet bei uns überwiegend als Futtermittel für die Massentierhaltung, weshalb wir beim Einkauf mehr darauf achten sollten, dass wir unser Fleisch nur in Bio-Qualität kaufen. Das gilt aber auch für andere Produkte wie z.B. Eier und Milcherzeugnisse.


Außerdem können wir mehr dafür tun, dass unsere Möbel und andere Produkte aus Holz, nicht mehr aus Tropenhölzern gefertigt werden die zunächst über Tausende Kilometer hinweg zu uns transportiert werden müssen. Noch dazu wird ein Großteil dieser Hölzer illegal gerodet, verkauft und schließlich auf der ganzen Welt verschickt. Deshalb sollten wir darauf achten, dass unser Holz aus nachhaltigen Produktionen stammt, ebenso wie die Möbel die daraus hergestellt werden. Immer mehr Hersteller in der Industrie stellen deshalb Ihre Produktion um und setzen auf schnellwachsendes Holz, durch dessen Anbau gleichzeitig auch natürliche Wälder entlastet werden und sich regenerieren können.



Paulownia gehört zu eben diesen schnellwachsenden Bäumen und erreichen durch regelmäßige Pflege, bereits nach acht bis 10 Jahren, einen Stammdurchmesser von 40 cm. Die Blätter können dabei einen Durchmesser von bis zu 70 cm erreichen und dadurch deutlich mehr Co2 im Holz speichern. Zum Vergleich: Eine Eiche benötigt hierfür mindestens 80 Jahre und wandelt dabei nur 1/10 der Menge an Co2 um. MyKiriTree bewirtschaftet in Zusammenarbeit mit GreenValueTrees Paulownia Plantagen in Kroatien. Die Firma achtet hierbei darauf, dass das aus der Atmosphäre aufgenommene Co2 im Holz gespeichert bleibt und verkauft es daher überwiegend an lokale Schreinereien und Anbieter aus der Holzindustrie.


Bewirtschafteter Wald ist im vergleich zu nicht bewirtschaftetem Wald deutlich effektiver im Kampf gegen den Klimawandel.


In nicht bewirtschafteten Wäldern werden Bäume die absterben, nicht aus dem Wald geholt, weswegen beim verrotten der Bäume Unmengen an Co2 wieder in der Atmosphäre freigesetzt werden. Wird das Holz hingegen verarbeitet und für Möbel, Instrumente, Sportgeräte o.ä. verwendet, kann das Co2 darin gebunden werden. Auch im Hausbau spart Holz viel mehr Co2 ein, da Stahl, Zement oder Aluminium bei der Erzeugung sehr viel Energie verbrauchen und dadurch auch weitaus mehr Co2 freigesetzt wird.


Außerdem macht die Verteuflung von nicht-heimischen Baumarten, einen gegenüber dem Klimawandel stabilen Wald unmöglich. Die Kiefer ist derzeit noch am besten gegen den Klimawandel gewappnet und verträgt die steigenden Temperaturen und die Dürre noch relativ gut im Vergleich zur Buche und der Eiche. Sobald sich aber das Klima bei uns an südeuropäische Temperaturen anpasst, sind vor allem die Bäume gefragt, die heute schon in wärmeren Gefilden heimisch sind. Ein Wandel wird stattfinden müssen, um die Existenz der Wälder zu sichern und um die damit verbundenen Co2 Ziele weiter verfolgen zu können.



Paulownia ist eine Baumart, die als Vorreiter gegen den Klimawandel gilt, da der Baum im Vergleich zu anderen, sehr viel weniger Wasser benötigt und sich in wärmeren Gebieten heimisch fühlt. Zudem reichen Seine Wurzeln tief ins Erdreich, sodass andere Baumarten ebenso genug Nährstoffe aus dem Boden aufnehmen können.


Es zeigt sich also, dass wir mehr tun können, als nur unsere Ess- und Kaufgewohnheiten bzw. unser Konsumverhalten umzustellen. Wir müssen generell unser Handeln überdenken und uns an die aktuellen Gegebenheiten anpassen. Wir müssen mehr in Projekte investieren, die aktiv gegen das Waldsterben vorgehen und diese Projekte auch so gut es geht unterstützen. Die Welt befindet sich nicht mehr nur im Wandel - der Wandel hat bereits stattgefunden und die katastrophalen Auswirkungen treffen uns gleichermaßen, wie diese die Natur treffen.


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