• Kenneth Pitzer

Dem deutschen Wald geht es schlechter als bisher bekannt

Aktualisiert: Juli 20

Aktuelle Studien haben ergeben, dass der deutsche Wald so schlimm wie niemals zuvor geschädigt ist. Grund hierfür sind vor allem Stürme, Dürreperioden und Schädlinge wie der Borkenkäfer.

Quelle: RTL Aktuell, Folge 198 vom 16.07.2020


Neueste Zahlen zeigen, dass die zerstörte Gesamtfläche innerhalb weniger Monate um gut 1/3 der Größe des Saarlandes gewachsen ist. Bilder aus dem Sauerland und aus dem Harz verdeutlichen das dramatische Ausmaß, welches das Waldsterben mittlerweile angenommen hat. Wissenschaftler sprechen bereits von "den schlimmsten Schäden" seit beginn der Aufzeichnungen vor mehr als 200 Jahren.


Das Bild unseres Waldes im Wandel - kahles Grau statt sattem Grün


Klar ist: Die Temperaturentwicklung unseres Planeten steht in direkter Relation zur Waldentwicklung. Heiße Sommer und Trockenheit sind neben Stürmen und Schädlingen der Hauptgrund dafür, weswegen immer mehr Fichtenwälder an Farbe verlieren. Riesige Flächen an totem Wald entstehen welche das Risiko von Waldbränden immerzu in sich bergen. Diese Gefahr gilt es nicht zu unterschätzen. Illegale Lagerfeuer oder die Glut einer fallen gelassenen Zigarette können bereits schwerwiegende Folgen in Form von Waldbränden mit sich ziehen.


Vor allem in Deutschland sorgt dieses Bild für ein ungewohntes Gefühl, da wir normalerweise dunkle, immergrüne Wälder vor Augen haben. Das kahle Grau der Bäume wirkt sich aber nicht nur auf die steigende Waldbrandgefahr aus, sondern auch auf die Wirtschaft und den Tourismus.


Tote Bäume rund um den Harz - Quelle: Bundespolizei


Auswirkungen des Waldsterbens auf Wirtschaft und Tourismus


"Wenn die Menschen zu Millionenscharen seit Jahrzehnten in den Harz kommen, dann suchen Sie - neben den Bergen, dem Brocken und den schönen Städten - insbesondere nach Wald. Und der möge nach Möglichkeit grün sein." - so Oberbürgermeister Petter Gaffert aus Wernigerode.


Vor allem jetzt - in Zeiten von Corona - verbringen immer mehr Menschen Zeit in der Natur und folglich auch in den großen Wäldern Deutschlands. Doch Trockenheit, Stürme, Wildtiere und Schädlinge haben in den letzten Jahren deutliche Spuren hinterlassen. Selbstverständlich ist es dann auch normal, dass sich die Menschen Ihr Reiseziel zweimal überlegen, wenn der erhoffte Wald nicht dem entspricht, was Sie sich eigentlich vorgestellt haben.


Waldsterben im Bayrischen Wald - Bild von FelixMittermeier auf Pixabay.


Wälder müssen künftig zu Mischwäldern umgebaut werden


Seit der Dürre 2018 vermehren sich Borkenkäfer explosionsartig. Aus der Population eines einzigen Baumes können 1.5 Milliarden Käfer im Folgejahr entstehen. Zur Bekämpfung dieser Entwicklung musste bereits die Bundeswehr anrücken. Wenn die Wälder aber Fit sein sollen für weitere Jahre der Dürre, müssen diese zu Mischwäldern transformiert werden. Diese sind anpassungsfähiger und ausdauernder als reine Laub- oder Nadelwälder.


So können künftig - statt Buchen oder Fichten - Roteichen oder Douglasien das Waldbild dominieren und nachhaltig verändern. Eine spannende Alternative kann aber auch der Kiribaum sein, da er Aufgrund seines schnellen Wachstums sehr viel früher zur Erholung in den Wäldern beitragen kann. Ein Kiribaum (auch als Blauglocken- oder Kaiserbaum bekannt) kann innerhalb eines Jahres um bis zu 6 Meter wachsen und (je nach Bedingungen) bereits nach 8-12 Jahren einen Stammdurchmesser von 40 cm erreichen. Doch nicht nur sein überwältigendes Wachstum machen Ihn zum Spitzenkandidat für unsere Wälder, auch seine Fähigkeit zehnmal mehr CO2 als eine Buche oder Eiche zu binden sind ausschlaggebend dafür - weswegen er zurecht als "Klimabaum" bezeichnet wird.


Hoffnungsträger für den deutschen Wald | Kiribaum-Plantage von ©MyKiriTree


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